Energieberatung für Unternehmen DIN EN  16247 DIN ISO 50001 DIN ISO 14001 und EMAS Energieversorgung Erläuterungen, Beispiele .... Energiemanagement Hauptseite Energiemanagement DIN EN ISO 50001: Ziel eines Energiemanagementsystems: Das Ziel eines Energiemanagementsystems ist es, die Energiesituation innerhalb Ihres Unternehmens transparent zu machen. Dies trägt im Ergebnis dazu bei, Ihre Energiekosten zu reduzieren. Energiemanagement umfasst die Summe aller Maßnahmen, die geplant und durchgeführt werden, um bei gleicher Leistung einen minimalen Energieeinsatz sicherzustellen. Mit einem Energiemanagementsystem nehmen Sie Einfluss auf betriebliche Abläufe, um unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten den Gesamtenergieverbrauch Ihres Unternehmens zu senken und die Energieeffizienz kontinuierlich zu verbessern. Dabei möchte Sie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit diesem Förderprogramm unterstützen. Förderung: Grundsätzlich sind alle Unternehmen (rechtlich selbstständige Einheiten mit wirtschaftlicher Betätigung) mit Sitz oder Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland antragsberechtigt. Nicht förderberechtigt: Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, die im laufenden oder einem der vergangenen Kalenderjahre seit 1. August 2014 einen Antrag für die Besondere Ausgleichsregelung gestellt haben und nach dem EEG verpflichtet sind/waren, den Betrieb eines Energie- oder Umweltmanagementsystems nachzuweisen. Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung weniger als 5 Gigawattstunden Strom im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr verbraucht haben und somit lediglich ein alternatives System gem. § 3 der Spitzenausgleich- Effizienzsystemverordnung einführen mussten, sind somit antragsberechtigt. Überdies sind Unternehmen nicht antragsberechtigt, die wegen der Inanspruchnahme des Spitzenausgleichs für das laufende oder eines der vergangenen Kalenderjahre seit 1. Januar 2013 nach dem Strom-/Energiesteuergesetz verpflichtet sind/waren, die Einführung oder den Betrieb eines Energie- oder Umweltmanagementsystems nachzuweisen. Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Beantragung des Spitzenausgleichs den Status eines kleinen oder mittleren Unternehmens im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Kommission inne hatten und somit nicht zur Einführung eines Energiemanagementsystems verpflichtet waren, sind hingegen antragsberechtigt. Fördertatbestand: Das Förderprogramm umfasst folgende Fördertatbestände: Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001; eine externe Beratung zur Einführung oder Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems, wenn sie der Vorbereitung einer Erstzertifizierung dient; Erwerb und die Installation von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie (Messtechnik) für Energiemanagementsysteme; Erwerb und die Installation von Software für Energiemanagementsysteme; die Schulung von Mitarbeitern zu Energiebeauftragten bzw. Managementbeauftragten für ein Energiemanagementsystem. Es wird ein anteiliger Zuschuss zu den förderfähigen Ausgaben bewilligt. Förderhöhe: Die Höhe der Zuwendungen beträgt: für die Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 80% der förderfähigen Ausgaben, maximal 6.000 Euro; für die externe Beratung bis zu 60 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 3.000 Euro; für die Schulung von Mitarbeitern zum Energie-/Managementbeauftragten für ein Energiemanagementsystem bis zu 30 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 1.000 Euro; für den Erwerb von Messtechnik für Energiemanagementsysteme 20 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 8.000 Euro; Ausgaben für die Installation der Messtechnik werden bis zur Höhe von maximal 30 % der Anschaffungskosten ebenfalls als förderfähige Ausgaben anerkannt; für den Erwerb/die Installation/die Schulung von Software für Energiemanagementsysteme 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 4.000 Euro Die externe Beratung sowie die Schulung zum Energie-/Managementbeauftragten für ein Energiemanagementsystem sind ausschließlich in Verbindung mit einer Erstzertifizierung förderfähig. Die externe Beratung muss zudem vor einer Erstzertifizierung abgeschlossen sein. Die Gesamtsumme der Zuwendungen ist auf maximal 20.000 Euro pro Unternehmen innerhalb eines Zeitraums von 36 Monaten beschränkt. Der Gesamtbetrag aller dem Antrag stellenden Unternehmen im laufenden und den beiden vorangegangenen Steuerjahren gewährten De-minimis-Beihilfen darf 200.000 Euro (Straßentransportsektor: 100.000 Euro) nicht übersteigen. Zum Begriff „ein einziges Unternehmen“ gemäß De-minimis-Verordnung der Europäischen Union siehe auch das „Merkblatt Energiemanagementsysteme“.