Energieberatung für Unternehmen DIN EN  16247 DIN ISO 50001 DIN ISO 14001 und EMAS Energieversorgung Erläuterungen, Beispiele .... Allgemeines: Die Einsparungsmöglichkeiten in den Unternehmen sind sehr vielfältig. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch das Wachstum der Unternehmen Insellösungen entstehen. Die Insellösungen entstehen auf ganz natürliche Art, es wird erweitert und dazu benötigt man halt Druckluftkühlung vielleicht Abluft und das wird dann installiert. Energieeinsparungen können aber nur mit “Systemlösungen” realisiert werden, Systemlösungen nutzen die Abwärme für andere Zwecke und speisen diese dann dort ein. Druckluft: Druckluftkompressoren erzeugen viel Druckluft, allerdings noch mehr Wärme. Von der insgesamt aufgenommene Energie werden ca. 10 % für Druckluft eingesetzt und 90 % für die Wärmeentwicklung. Da die Druckluftkompressoren mit einer Öltemperatur von 75-80 °C arbeiten, besteht die Möglichkeit, ca. 80 % der aufgenommenen Energie in nutzbare Wärmeenergie in Form von Warmwasser mit einer Temperatur von ca. 60-70° zu nutzen. Druckluftkompressoren mit einer Aufnahmeleistung von 30 KW und mir sind keine Seltenheit, sondern eher der Standard. Mit der Abwärme dieser Leistung besteht die Möglichkeit eine Halle mit ca. 300 m² kostenlos zu beheizen. Aber auch andere Möglichkeiten, zum Beispiel Trocknungsvorgänge, sind mit dieser Abwärme möglich. Aber nicht nur durch die Nutzung der Abwärme, sondern auch mit einer gute Regelung kann Energie eingespart werden. Mit Regelung ist hier gemeint, Leistungsregelung, Verhältnis Last Leerlauf optimieren, Leckagen beseitigen usw.. Ein Sachverständiger sollte hier herangezogen werden, um das Projekt zu betreuen. Dieser hat einen Überblick über die aktuelle Technik und die Preise. Ohne einen entsprechenden Berater ist man den Lieferanten, die nur ihre Technik verkaufen wollen, ausgeliefert. Kühlung: Kühlwassersysteme sind sehr komplex. Grundsätzlich wird hier entschieden, Kühltürme, Kühlwassermaschinen, Freikühler oder auch Brunnen bzw. Flusswasserkühlung o.a. einzusetzen. Dann muss entschieden werden, ob zentrale oder dezentrale Kühlung, Abwärmenutzung Ja/Nein. Jedes System zentral oder dezentral hat seine Tücken. Grundsätzlich sollte man hier eine Abwärmenutzung vorsehen, das schließt dann schon mal Kühlturm-, Brunnen-, Flusswasser-, Freikühler-Betrieb aus. Letztendlich bleiben nur noch die Kühlwassermaschinen übrig, mit denen man sinnvollerweise Abwärme nutzen kann. Diese arbeiten dann ähnlich, wie eine Wärmepumpe. Aber auch hier ist es so, dass zunächst mal entschieden werden muss, welches Kältemittel für die Abwärmenutzung sinnvoll ist. Nur die wenigsten Kältemittel sind dazu geeignet. Das Kältemittel selbst bestimmt die Baugröße der Anlage und damit den Preis. Es ist hier dringend anzuraten, einen Kältesachverständigen, der das ganze System projektiert und betreut, heranzuziehen. Absaugung: Absaugunganlagen sind erforderlich. Aber hier muss man sich darüber im klaren sein, dass die Luftmenge, die abgesaugt wird, auch wieder in die Halle hereinkommen muss. Im Winter führt das dann zu relativ hohen Energiekosten. Hier ist es letztendlich sinnvoll, mit Wärmetauscher zu arbeiten, die die Energie der warmen Abluft nutzen, um die kalte Außenluft aufzuheizen. Es gibt verschiedene Ausführungen von Wärmetauscher die mehr oder weniger gute Wirkungsgrade erzielen. Auch hier ist es sinnvoll mit einem Sachverständigen Planer das Projekt zu betreuen. Klimatechnik: die Klimatechnik ist heute relativ weit am Stand der Technik, trotzdem wird immer noch die Wärmerückgewinnung häufig vermisst. Meistens entstehen Insellösungen. Die Argumentation ist hier ähnlich wie bei der Kühlung und bei der Absaugung. Abwärme: Abwärmenutzung von technischen Prozessen ist häufig sinnvoll, bedingt allerdings eines guten Sachverständigen, der das Projekt ausarbeitet und gute Lieferanten, die das dann ausführen. Lichtplanung: Mittlerweile sind die Kosten für neues Licht deutlich gesunken. Grundsätzlich kann man sagen, dass in der Industrie eine komplette neue Lichtplanung durchaus sinnvoll ist. Dies hat nicht nur die Folge, dass der Energieverbrauch um ca. 50 % und mehr zurückgeht, sondern das Licht an den Arbeitsplätzen deutlich heller ist. Dies führt dann zu einer besseren und schnelleren Ausführungsqualität. Elektroversorgung: durch geregeltes Lastmanagement kann zwar nicht der Energieverbrauch reduziert werden, aber durchaus die Kosten. Antriebe: neue Antriebe, die deutlich weniger Energie verbrauchen, sind heute schon fast Standard. Dies betrifft Pumpen, Lüfter, Kompressoren, Maschinen usw. usw.. Die Amortisationszeiten dafür liegen teilweise bei weniger als zwei Jahren. Es ist also sinnvoll, dies im Einzelfall zu prüfen. Einsparung Technik Hauptseite